Welches Katzenstreu ist am besten?

Um unangenehme Gerüche zu vermeiden und den Toilettengang für Deine Katze so angenehm wie möglich zu gestalten, ist es nicht nur wichtig, das Katzenklo regelmäßig zu reinigen. Auch die Wahl der richtigen Katzenstreu spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

 

Photo by Paul Hanaoka on Unsplash

Photo by Paul Hanaoka on Unsplash


Die Suche danach kann sich häufig als ausgesprochen kompliziert gestalten, doch letzten Endes lohnt es sich, vielerlei Attributen Beachtung zu schenken: Qualitativ hochwertige Katzenstreu bindet Gerüche, besitzt eine schnelle Klumpenbildung, schont die Umwelt und lässt sich problemlos entsorgen. Achte des Weiteren darauf, dass sich die Bildung von Staub in deutlichen Grenzen hält, die Katzenstreu nicht zu viel wiegt, leicht erhältlich ist und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

Kommen wir nun zu den unterschiedlichen Arten von Katzenstreu sowie ihren Vor- und Nachteilen. Tonmineralien bilden leider immer noch sehr häufig die Materialgrundlage vieler Katzenstreuarten. Diese Substanz wird durch umfangreiche und umweltschädigende Arbeiten unter Tage gewonnen. Daher empfiehlt es sich, auf Katzenstreu aus Holz-, Pflanzenfasern oder Maiskörnern zurückzugreifen. Diese Stoffe schonen die Umwelt und sind biologisch abbaubar.

Beginnen wollen wir mit mineralischer Katzenstreu, die, im Großen und Ganzen, aufgrund ihres hohen Gewichts unhandlich und umweltschädigend ist sowie viele weitere Mängel mit sich bringt. Dazu gehören, wie gerade erwähnt, das hohe Gewicht, wodurch der Transport und die Handhabung deutlich erschwert werden. Des Weiteren bildet sich beim Einfüllen Staub, was unter Umständen gesundheitsgefährdend sein kann. Ferner wird der Nachhaltigkeitsgedanke vernachlässigt, da diese Art von Katzenstreu beim Tagebau gewonnen wird, was für die Umwelt äußerst schädlich ist. Erschwerend kommt hinzu, dass die Entsorgung mineralischer Streu gesondert erfolgen müsste. Aufgrund des hohen Aufwands jedoch landet sie meistens nur im Restmüll. Auch kann Katzenstreu auf Mineralbasis Gerüche nur schwer binden, weshalb Duftstoffe hinzugefügt werden, die wiederum Allergien auslösen können. Das einzig Positive daran ist, dass diese Katzenstreu leicht erhältlich ist und relativ gut klumpt.

 

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Geringfügig empfehlenswerter wäre Silikatstreu. Sie bindet Gerüche recht gut und nimmt eine große Menge an Flüssigkeit auf. Auch das geringe Gewicht sorgt dafür, dass die Streu leicht zu transportieren und verwenden ist. Darüberhinaus bildet sich kaum Staub. Leider überwiegen dennoch die Nachteile von Silikat-Katzenstreu. Da es zu keiner Klumpung kommt, muss die Streu recht häufig gewechselt werden - ein- bis zweimal pro Monat. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich um eine toxische Substanz handelt, weshalb vor allem beim Verschlucken Vergiftungserscheinungen auftreten können. Der finanzielle Aspekt schlägt hier besonders negativ zu Buche, da es keine teurere Katzenstreu gibt als Silikat. Sogar die günstigsten Varianten vom Discounter kosten in etwa einen Euro pro Liter. Der Lärm, den Silikatstreu beim Verscharren verursacht, kann vor allem nachts nervtötend sein, wenn es raschelt und knistert. Ungeachtet dessen mögen viele Katzen diese Streuart auch gar nicht.

Durchaus adäquat hingegen ist natürliche Katzenstreu, die beispielsweise aus Pflanzen- oder Holzfasern besteht und mit vielen zweckmäßigen Eigenschaften aufwartet. Sie bietet unter anderem bestes Klumpverhalten - Flüssigkeit wird umgehend aufgesogen. Dadurch bleibt die übrige Streu sauber und muss nur sporadisch gewechselt werden. Außerdem binden natürliche Stoffe Gerüche sehr gut und stauben in keinster Weise, wodurch die Pfoten der Katze und somit die Wohnung wirklich sauber bleiben. Katzenstreu aus Holz- und Naturfasern ist übrigens ein Leichtgewicht und außerordentlich umweltschonend, da sie weitgehend aus nachhaltigen Rohstoffen besteht. Somit kann sie auch problemlos in der Biotonne entsorgt werden. Die einzigen Kritikpunkte hierbei sind, dass gegebenenfalls chemische Zusatzstoffe wie Leim enthalten sein könnten und diese Streuart aufgrund ihrer Leichtigkeit gerne Partikel an den Katzenpfoten hinterlässt. Beim Buddeln kann es außerdem passieren, dass die Katze die Streu aus dem Katzenklo befördert. Abhilfe schafft hier unsere großzügig bemessene Streumatte. 


Kommen wir nun zum inoffiziellen Testsieger - der Streu aus ganzen Maiskörnern. Sie vereint sozusagen die Vorzüge aller bisher genannten Streuarten ohne deren Nachteile. Gerüche werden einwandfrei gebunden, Flüssigkeit absorbiert und das sehr geringe Gewicht dieses Allroundtalents ist ebenfalls erwähnenswert. Katzenstreu aus ganzen Maiskörnern ist darüberhinaus sehr ergiebig und kann, da sie sich bei Kontakt mit Wasser sofort auslöst, über die Toilette entsorgt werden. Natürlich bleibt der Umweltgedanke auch nicht auf der Strecke, da Mais stets nachwächst und der Streuart keine synthetischen Stoffe zugeführt werden müssen. Außerdem ist sie günstig und staubfrei. Einziger Wermutstropfen ist, dass sie bisher nur schwer erhältlich ist, da Supermärkte und Discounter sie bisher kaum ins Sortiment aufgenommen haben. Der Gang zum Fachhändler ist somit vorerst wohl noch unvermeidlich.



Zöge man nun ein Fazit, würde es eindeutig ausfallen, mit Katzenstreu aus ganzen Maiskörnern als beste Alternative. Zwar bietet der Markt laufend neue Erfindungen und Weiterentwicklungen an. Doch aktuell ist die Maisvariante am sinnvollsten. Für welche Streuart Du Dich nun entscheidest, liegt natürlich ganz bei Dir. Wir hoffen jedoch, mit unserem Vergleich die Entscheidungsfindung bei der Auswahl der geeignetsten Katzenstreu erleichtern zu können und verweisen zum Schluss noch einmal auf unsere Streumatte, die für sämtliche Katzenstreuarten geeignet ist. 

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